Das ist der Anfang.
Der Anfang unserer Weltreise fühlt sich noch an wie ein kurzer Urlaub in Kapstadt. Nur die Trekkingschuhe (welche die hälftes kostbaren platzes im rucksack wegnehmen und die ich schon jetzt auf den Tod nicht leiden kann) erinnern mich daran, dass weitere ... Kilometer Welt vor mir liegen.
Aber zurück zum Rucksack und den Schuhen, die soeben einer ungerechten Verurteilung unterlagen. Ich vermute, ich werde sie noch lieben lernen. Und ich hoffe, dass mir die anderen Dinge dann weniger wichtig werden, wenn ich mit diesen Schuhen auf 3500 Metern über dem Meeresspiegel in spitzem Vulkangestein stehe und über die weite Weite Nepals blicke. Abwarten.
Bis dahin schleppe ich weiterhin 23 Kilo und 900 Gramm Rucksack (offizielles Abfluggewicht, plus 2 Kilo Handgepäck plus 60 Kilo Marthe) entlang der Garden Route in Richtung Port Elizabeth. Schwere Vorstellung ist das, im wahrsten Sinne. Denke, ich werde mich der Sachen entledigen wie eine Schlange sich häutet. Langsam rausschälen aus dem unnützen Zeug, fallen lassen und weiter gehts.
Was war denn da los, als ich allen Ernstes die Hihgheels eingepackt habe? Vielleicht die Angst, alles schöne, weibliche oder bekannte zurück lassen zu müssen? Der Gedanke, mit bequemen Freizeitschuhen wie ein ewiger Tourist auszusehen (und als solcher sofort erkannt zu werden)? Oder doch das allzu menschliche Bedürfnis, an alten Dingen festzuhalten, wenn jener Mensch dem großen Unbekannten gegenübersteht? Aber da insbesondere Letzteres praktischer Unsinn ist, entscheide ich mich ab sofort für das Schlangen-Prinzip. Lasse Schuhe, Ersatz-Mascara, Spitzen-BH und das fünfte Paar weiße Söckchen auf dem Weg zurück wie Hänsel und Gretel ihre Steinchen. Mit dem Unterschied, dass ich meinen Weg nicht zurück gehe. Nur vorwärts, immer vorwärts, rein ins Unbekannte, scheiß auf alles; Welt, ich komme, ich fliege, mit offenen Armen, im Sturzflug ins Abenteuer sozusagen und überhaupt. Nur, wer hat eigentlich gesagt, dass man dabei nicht geschminkt sein darf? Denke, der Ersatz-Mascara darf bleiben.
Aber genug der wirklich wichtigen Dinge im Leben und etwas seichte Bespaßung. So dachten wir jedenfalls, Veronica und ich, als wir am Fuße des Tafelbergs standen...
Der Anfang unserer Weltreise fühlt sich noch an wie ein kurzer Urlaub in Kapstadt. Nur die Trekkingschuhe (welche die hälftes kostbaren platzes im rucksack wegnehmen und die ich schon jetzt auf den Tod nicht leiden kann) erinnern mich daran, dass weitere ... Kilometer Welt vor mir liegen.
Aber zurück zum Rucksack und den Schuhen, die soeben einer ungerechten Verurteilung unterlagen. Ich vermute, ich werde sie noch lieben lernen. Und ich hoffe, dass mir die anderen Dinge dann weniger wichtig werden, wenn ich mit diesen Schuhen auf 3500 Metern über dem Meeresspiegel in spitzem Vulkangestein stehe und über die weite Weite Nepals blicke. Abwarten.
Bis dahin schleppe ich weiterhin 23 Kilo und 900 Gramm Rucksack (offizielles Abfluggewicht, plus 2 Kilo Handgepäck plus 60 Kilo Marthe) entlang der Garden Route in Richtung Port Elizabeth. Schwere Vorstellung ist das, im wahrsten Sinne. Denke, ich werde mich der Sachen entledigen wie eine Schlange sich häutet. Langsam rausschälen aus dem unnützen Zeug, fallen lassen und weiter gehts.
Was war denn da los, als ich allen Ernstes die Hihgheels eingepackt habe? Vielleicht die Angst, alles schöne, weibliche oder bekannte zurück lassen zu müssen? Der Gedanke, mit bequemen Freizeitschuhen wie ein ewiger Tourist auszusehen (und als solcher sofort erkannt zu werden)? Oder doch das allzu menschliche Bedürfnis, an alten Dingen festzuhalten, wenn jener Mensch dem großen Unbekannten gegenübersteht? Aber da insbesondere Letzteres praktischer Unsinn ist, entscheide ich mich ab sofort für das Schlangen-Prinzip. Lasse Schuhe, Ersatz-Mascara, Spitzen-BH und das fünfte Paar weiße Söckchen auf dem Weg zurück wie Hänsel und Gretel ihre Steinchen. Mit dem Unterschied, dass ich meinen Weg nicht zurück gehe. Nur vorwärts, immer vorwärts, rein ins Unbekannte, scheiß auf alles; Welt, ich komme, ich fliege, mit offenen Armen, im Sturzflug ins Abenteuer sozusagen und überhaupt. Nur, wer hat eigentlich gesagt, dass man dabei nicht geschminkt sein darf? Denke, der Ersatz-Mascara darf bleiben.
Aber genug der wirklich wichtigen Dinge im Leben und etwas seichte Bespaßung. So dachten wir jedenfalls, Veronica und ich, als wir am Fuße des Tafelbergs standen...
Liebe Marthe, das ist ja ein super Abenteuer! Ich wünsch Dir ganz viel Spaß und mit deinem Humor wird das bestimmt auch ein toller Blog. Und - never abandon your "Ersatz-Mascara"! Auch wenn die Hiking Boots nicht der letzte Schick sind, muss Frau trotzdem gut aussehen. Nicht für die Jungs, für uns selbst. Ne?
AntwortenLöschenPuh, ist das Kommentieren umständlich! Ich fürchte, das hält einige davon ab, das zu tun. Mein olles Google Konto benutze ich sonst nie. Zum Glück ist mir das Passwort wieder eingefallen. Lol
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